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In Solothurn steht der älteste Simson Brunnen der Schweiz. Er wurde im Jahre 1548 von Laurent Perroud von Le Landeron erbaut. Der aus dem alten Testament stammende Simson steht für die christliche Welt als ein Symbol der Kraft. Der Brunnentrog selber besteht aus zwei hälften, gefertigt aus Solothurner Stein.
Gebaut wurde der Sankt-Georgs-Brunnen im Jahre 1548 vorerst an der Gurzelngasse. Später im Jahre 1777 wurde er dann versetzt auf den Börsenplatz (Früher Kornmarkt). Speziell am Sankt-Georgs-Brunen ist, dass der Trog aus einem einzigen Stück Jurakalkstein gehauen wurde. Auf der Spitze des Brunnen steht der Heilige Georg im Panzerkleid mit einem Drachen und einer Königstochter. Gestaltet wurde der Brunnen von Laurent Perdu aus Le Landeron.
Solothurns wertvollster Brunnen wurde vormals auf dem Kronenplatz aufgestellt. Im Jahre 1780 hat man ihn dann aber ins Zentrum gerückt und ihn auf dem Marktplatz versetzt.Der Brunnen-Trog ist aus einem einzigen Stück Solothurn Stein gefertigt. Über dem Trog findet sich eine schön verzierte Säule mit dem Banner- und Wappenschildträger. Kreiert wurde der Brunnen vom Heinrich Müller aus Delsberg.
Im Gedenken an die Schlacht zu Dornach vom 22. Juli 1499 stiftete die Sankt-Margarithen-Bruderschaft 1930 den Dornacher Brunnen. Am Brunnen selber findet ihr eine Inschrift «Den Helden von Dornach die Bruderschaft St. Margarithae 1499 1930» wieder. Gebaut wurde der Brunnen vom Bildhauer Robert Rudolf. Geziert wird der schöne Brunnen durch einen gepanzerten Bannerträger. Der Künstler war ein Schüler von Robert Kissling, welcher das Felldenkmal in Altdorf geschaffen hat.
Der Gerechtigkeitsbrunnen wurde im Jahre 1561 von Laurent Perdoud fertig gestellt. Als Vorbild galt die 18 Jahre ältere Figur in Bern. Die Frauenfigur symbolisiert Gerechtigkeit in Form eines Richtschwertes und einer Waage. Die Verbundenen Augen sollten wohl die Unabhängigkeit aufzeigen. Am Sockel der Figur finden sich jeweils Figuren vom Papst, dem Kaiser, Dem Schultheiss und Sultan wieder. Diese gelten als Symbole der geistlichen und weltlichen Macht.
Der Franziskaner-Brunnen steht südlich vom Franziskanertor und wurde im Jahre 1628 errichtet. Der Brunnen selber ist sehr schlicht und simpel aufgebaut. Der Brunnen-Trog ist ein sechseckiges Bassin aus Solothurner Stein auf dem eine schlanke kannelierte Säule empor steht. Früher zierte noch eine Form über der Säule die aber nicht mehr erhalten ist.Einst diente er als Hofbrunnen eines Privathauses in der Hauptgasse.
Direkt hinter dem Manor steht der Hintergass-Brunnen. Erbaut wurde er im Jahre 1792 im Rokokostil von Louis XVI.Der Brunnen selber steht auf Kugeln und ist mit vier Wasserrohren ausgestattet. Diese entspringen jeweils aus einer «Vase».
Der Maurizius-Brunnen ist ein Holzbrunnen mit einer Figur die Hans Gieng aus Freiburg zugeschrieben ist. Sie ist aus künstlicher Sicht eine der besten aus dem 16. Jahrhundert in der gesamten Schweiz.Die Säule hat Gregorius Bienkher geschaffen und bildet Maritius, den Anführer der thebäischen Legion ab. Das sechseckige Wasserbecken ist aus Solothurner Stein gefertigt.
Auf den Klosterplatz befindet sich der gleichnamige Brunnen. Früher auf dem Platz noch ein Markt war diente der er unter anderem als Fischbrunnen. Der Stock und die Vase über dem Brunnen ist im Rokoko Stil gehalten.
Erbaut wurde der Simon Brunnen innert drei Jahren und steht seit 1775 vor dem Bau der St. Ursenkathedrale. Gestaltet wurde er vom Bildhauer Johann Baptist Babel aus Einsiedeln. Für den Bau wurde Solothurner Stein verwendet und er ist der von vorne gesehen rechte Brunnen vor der St. Ursenkathedrale.
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