Home Wissenswertes

Wissenswertes

Wer sich etwas mehr mit Solothurn auseinandersetzt hat sicherlich schon mitbekommen, dass die Zahl 11 etwas besonderes für Solothurn ist. In diesem Beitrag möchte ich euch die Zahl und was es damit auf sich hat etwas näher bringen.
Das Naturmuseum wird von der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn getragen. Der grosse Einsatz der Kleinstadt mit ihren 16'000 Einwohner/innen für ihre drei Museen (Kunst-, Natur- und Historisches Museum) ist wohl einmalig. Eine ganze Reihe kantonaler und privater Museen machen die Stadt Solothurn vollends zur Stadt der Museen - aber keineswegs zur Museumsstadt.
Vor kurzem habe ich euch hier im Blog die Bedeutung der Zahl 11 erklärt. Neben Kirchen und Kapellen war einer der Punkte die Zahl 11 welche die Stadt begleitet.11 historische Brunnen in SolothurnDie meisten der 11 Brunnen wurden im 16. Jahrhundert errichtet damals schöpfte man aus dem Reichtum welche durch den französischen Einfluss in die Stadt kam.
In Solothurn steht der älteste Simson Brunnen der Schweiz. Er wurde im Jahre 1548 von Laurent Perroud von Le Landeron erbaut. Der aus dem alten Testament stammende Simson steht für die christliche Welt als ein Symbol der Kraft. Der Brunnentrog selber besteht aus zwei hälften, gefertigt aus Solothurner Stein.
Gebaut wurde der Sankt-Georgs-Brunnen im Jahre 1548 vorerst an der Gurzelngasse. Später im Jahre 1777 wurde er dann versetzt auf den Börsenplatz (Früher Kornmarkt). Speziell am Sankt-Georgs-Brunen ist, dass der Trog aus einem einzigen Stück Jurakalkstein gehauen wurde. Auf der Spitze des Brunnen steht der Heilige Georg im Panzerkleid mit einem Drachen und einer Königstochter. Gestaltet wurde der Brunnen von Laurent Perdu aus Le Landeron.
Solothurns wertvollster Brunnen wurde vormals auf dem Kronenplatz aufgestellt. Im Jahre 1780 hat man ihn dann aber ins Zentrum gerückt und ihn auf dem Marktplatz versetzt.Der Brunnen-Trog ist aus einem einzigen Stück Solothurn Stein gefertigt. Über dem Trog findet sich eine schön verzierte Säule mit dem Banner- und Wappenschildträger. Kreiert wurde der Brunnen vom Heinrich Müller aus Delsberg.
Im Gedenken an die Schlacht zu Dornach vom 22. Juli 1499 stiftete die Sankt-Margarithen-Bruderschaft 1930 den Dornacher Brunnen. Am Brunnen selber findet ihr eine Inschrift «Den Helden von Dornach die Bruderschaft St. Margarithae 1499 1930» wieder. Gebaut wurde der Brunnen vom Bildhauer Robert Rudolf. Geziert wird der schöne Brunnen durch einen gepanzerten Bannerträger. Der Künstler war ein Schüler von Robert Kissling, welcher das Felldenkmal in Altdorf geschaffen hat.
Der Gerechtigkeitsbrunnen wurde im Jahre 1561 von Laurent Perdoud fertig gestellt. Als Vorbild galt die 18 Jahre ältere Figur in Bern. Die Frauenfigur symbolisiert Gerechtigkeit in Form eines Richtschwertes und einer Waage. Die Verbundenen Augen sollten wohl die Unabhängigkeit aufzeigen. Am Sockel der Figur finden sich jeweils Figuren vom Papst, dem Kaiser, Dem Schultheiss und Sultan wieder. Diese gelten als Symbole der geistlichen und weltlichen Macht.
Der Franziskaner-Brunnen steht südlich vom Franziskanertor und wurde im Jahre 1628 errichtet. Der Brunnen selber ist sehr schlicht und simpel aufgebaut. Der Brunnen-Trog ist ein sechseckiges Bassin aus Solothurner Stein auf dem eine schlanke kannelierte Säule empor steht. Früher zierte noch eine Form über der Säule die aber nicht mehr erhalten ist.Einst diente er als Hofbrunnen eines Privathauses in der Hauptgasse.
Direkt hinter dem Manor steht der Hintergass-Brunnen. Erbaut wurde er im Jahre 1792 im Rokokostil von Louis XVI.Der Brunnen selber steht auf Kugeln und ist mit vier Wasserrohren ausgestattet. Diese entspringen jeweils aus einer «Vase».
Der Maurizius-Brunnen ist ein Holzbrunnen mit einer Figur die Hans Gieng aus Freiburg zugeschrieben ist. Sie ist aus künstlicher Sicht eine der besten aus dem 16. Jahrhundert in der gesamten Schweiz.Die Säule hat Gregorius Bienkher geschaffen und bildet Maritius, den Anführer der thebäischen Legion ab. Das sechseckige Wasserbecken ist aus Solothurner Stein gefertigt.
Auf den Klosterplatz befindet sich der gleichnamige Brunnen. Früher auf dem Platz noch ein Markt war diente der er unter anderem als Fischbrunnen. Der Stock und die Vase über dem Brunnen ist im Rokoko Stil gehalten.
Erbaut wurde der Simon Brunnen innert drei Jahren und steht seit 1775 vor dem Bau der St. Ursenkathedrale. Gestaltet wurde er vom Bildhauer Johann Baptist Babel aus Einsiedeln. Für den Bau wurde Solothurner Stein verwendet und er ist der von vorne gesehen rechte Brunnen vor der St. Ursenkathedrale.
Wer das Schloss  Buchegg besucht, darf keine grosse Burganlage erwarten: Doch an der Stelle des heutigen Turms stand bis 1383 tatsächlich eine grosse Burg. Diese war Sitz der Grafen von Buchegg. Einige Eckdaten: 11./12. Jh. Bau der Burg 1130 Hugo wird als erster Graf von Buchegg genannt 1347 Mit Hugo II. steben die von Buchegg im Mannesstamm aus. […]
Das Enter ist das einzige Museum in der Schweiz, welches sich der gesamten Breite der Computer, Computerperipherie und Technik widmet. Vermutlich weltweit einzigartig ist die Anzahl noch funktionierender Computersysteme. Gezeigt werden Computer, Taschenrechner, Rechenmaschinen, Telekommunikation vom Telegrafen, Zentralen über die Telefonie bis zum Handy, Röhrenradios, Röhrenfernseher, Chiffriermaschinen u.a.
Jeden Tag nutzen wir ganz selbstverständlich die uns zur Verfügung stehenden Energiequellen zu unserer Fortbewegung. Doch welche mobilen Energieformen gibt es eigentlich? Wie werden sie erzeugt? Wie bewegen wir uns heute? Und vor allem: Wie sieht das Auto der Zukunft aus?Diese spannende und lehrreiche Ausstellung beschäftigt sich mit genau diesen Themen und zeigt Facts und Figures zu Rohstoffen und Fahrzeugen auf, ohne zu präferieren. Bei uns finden Sie Geschichte und Zukunft der Mobilität vereint – Spannung und Spass für Gross und Klein! Inkl. Mitnahmematerial.
Im Dachgeschoss des Alters- und Pflegeheims „Stäglen“ ist das kleine, aber feine Museum des Vereins Dorfmuseum Nunningen eingerichtet. Eine Vielzahl von Exponaten lässt den Besucher in die Vergangenheit eintauchen. Mit viel Idealismus und einer grossen Liebe zur Sache sammelt, repariert, restauriert und behütet eine kleine Gruppe von Personen Gegenstände aus vergangener Zeit – meistens aus dem Dorf oder der engeren Umgebung. Jeweils im Winterhalbjahr wird eine kleine thematische Sonderschau gezeigt.
Das Dorfmuseum Lostorf ist seit Sommer 2011 fertig renoviert und geöffnet. Das Dorfmuseum befindet sich in einem Haus aus dem frühen 19. Jahrhundert im obersten Teil des alten Dorfkerns. Das Museum verfügt über drei Stockwerke mit je rund 75m2 Nutzfläche. Das Dachgeschoss und das Erdgeschoss werden für Themen- und Sonderausstellungen genutzt. Ebenso für kulturelle Anlässe wie Konzerte und Lesungen. Das Obergeschoss zeigt vier Wohnräume, welche sich insbesondere der Dorf- und Regionalgeschichte widmen.
Das Dorfmuseum Feldbrunnen befindet sich in einem alten Spycher aus dem 16./17. Jh. Die Ausstellung gibt Einblicke in verschiedene Handwerke wie z.B. die Schuhmacherei, Uhrmacherei oder Schlosserei. Auch zu den Themen bäuerliche Küche und Waschküche, Masse und Gewichte sowie Schule gibt es Spannendes zu entdecken. Der Landwirtschaft und Steinhauerei sind je ein ganzer Raum gewidmet. Die „Buchserstube“ bezieht sich auf die Ortsgeschichte – den Maler Frank Buchser und den Schriftsteller Otto Feier – und weitere Themen aus der näheren Umgebung.
X